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Dass Triest sich in gleich mehrerlei Hinsicht von anderen italienischen Städten unterscheidet, zeigt sich bereits an der eleganten Piazza dell’Unità d’Italia, dem Hauptplatz der Stadt: Er gilt als einziger des Landes, der sich zum Meer hin öffnet. Dann ist da auch noch der Alpenbogen, den man an klaren Tagen hinter dem Golf von Triest sieht – und nicht wie anderswo in Norditalien im Rücken hat, wenn man auf den Ozean blickt. Und schließlich steht hier im Unterschied zu anderen italienischen Hauptplätzen kein Dom, keine Kathedrale, überhaupt keine Kirche; dafür aber die Statue des österreichischen Kaisers Karl VI., der seit über einem Vierteljahrtausend von seiner hohen Säule mit seiner linken Hand Richtung Hafen zeigt.
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