Im Vinschgau hat man die Qual der Wahl. Aber welche Richtung man auch einschlägt, man kann nichts falsch machen. Win-win quasi. 

Vinschgau: Liebe auf den zweiten Blick

Markus Curin, 16.08.2017

Der Vinschgau gilt gemeinhin als Durchzugsgebiet und Stauregion. Welch ein Irrtum! Hier finden sich Gourmethütten, innovative Landwirte, ambitionierte Winzer und noch vieles mehr. Tipps für eine sträflich unterschätzte Region.

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Fahren Sie von der Straße ab! Zugegeben, der Erstkontakt mit dem Vinschgau kann etwas holprig sein. Äpfel- und Speck-Stände am Straßenrand, Autokolonnen und eifrige Traktorfahrer sind für viele Südtirol- oder Italienreisende die ersten Berührungspunkte mit der Region. Doch macht man aus der Not eine Tugend, fährt links oder rechts ab, entdeckt man malerische Ortschaften wie Kastelbell, Stilfs oder Glurns, herzensgute Gastgeber und eifrige Produzenten, die sich immer für interessierte -Gäste Zeit nehmen. Schon bei der ersten Abzweigung zeigen die Wegweiser zu Hütten, Wanderwegen, Höfen und Hotels – also einfach der Nase nach, es kann wirklich nichts schiefgehen.

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