Die Uffizien beherbergen Meisterwerke von Botticelli, da Vinci und Michelangelo – und stehen wie kein anderer Ort für den künstlerischen Reichtum der Renaissance-Stadt.

Florenz goes Modern

Brigitte Jurczyk, 03.09.2025

Florenz war lange ein Hort des Unverrückbaren – in der Kunst, der Architektur, der Küche. Doch selbst das, was jahrzehntelang als unveränderlich galt, wird plötzlich beweglich. Ein Besuch in der vielleicht dynamischsten historischen Stadt Europas.

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Ein geheimer Gang durchzieht das Herz von Florenz – verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit. Der sogenannte Vasari-Korridor verbindet den Palazzo Vecchio, das einstige Machtzentrum der Medici, mit dem Palazzo Pitti, ihrer späteren Residenz am anderen Ufer des Arno. Er führt über mehrere Straßen hinweg, verläuft oberhalb der Uffizien, durchquert den Ponte Vecchio, öffnet sich in der Kirche Santa Felicita zu einer kleinen Empore mit Blick ins Kirchenschiff – und endet nach fast einem Kilometer im Palazzo Pitti. Nicht weit davon entfernt beginnt der Boboli-Garten mit seiner kunstvoll gestalteten Grotta Grande, verborgen im satten Grün mediterraner Zitrusbäume.

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