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In Manhattan findet man nicht nur ein Neben- und Miteinander unterschiedlichster Kulturen, sondern auch deren Küchen. Im Grunde aber findet man auf der Halbinsel weniger den viel zitierten Schmelztiegel, sondern auf engstem Raum ein aufregendes Konzentrat der Geschmäcker und Aromen dieser Welt, die es in solcher Dichte an keinem zweiten Platz der Welt zu entdecken gibt. Zwischen dem legendären Kunstbezirk Chelsea und der exklusiven Upper East Side, zwischen dem angesagten Greenwich Village und dem chic wiederbelebten Meatpacking District, zwischen den berühmten Einwanderervierteln Little Italy und Chinatown können kulinarische Weltreisen stattfinden. Dabei konzentrieren sich Restaurants gern auf regionale Besonderheiten der jeweiligen Länderküche und heben sich so von der Masse ab. Das «Rezdôra» von Koch Stefano Secchi, der zuvor unter anderem in der berühmten «Osteria Francescana» in Modena tätig war, zelebriert die Küche der Emilia-Romagna-Region. Manchen gilt das Restaurant derzeit als bester Italiener Manhattans. Nach Indien führt das «Dhamaka», dessen Name übersetzt so viel wie Explosion bedeutet. Die findet nicht nur durch die bunten Farbwirbel an den Wänden statt, sondern auch im Geschmack der Gerichte, die teils auch aus weniger bekannten Gegenden des Subkontinents kommen.
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