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Ein »Fremdenplatz ersten Ranges« sei diese Stadt, »prächtig an der Baie des Anges gelegen«: Diese schwärmerischen Worte aus einem Nizza-Reiseführer von 1904 haben bis heute Gültigkeit. Wie ein blauer Edelstein glitzert das vom sanften Bogen der Engelsbucht eingefasste Meer in der Sonne. Menschen aus aller Welt schlendern mit der unvermeidlichen Gelassenheit, die Nizza jedem Ankommenden aufzuerlegen scheint, über die breite Uferpromenade. In den Dattelpalmen, die den Weg wie eine Perlenkette säumen, zirpen die Vögel und fügen der Szenerie eine sanfte Klangkulisse hinzu.
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