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»Die laotische Küche wird oft mit der thailändischen in einen Topf geworfen – zu Unrecht«, sagt Koch Joy Ngeuamboupha, der in Luang Prabang das »Tamarind«-Restaurant und die »Tamarind Cooking School« betreibt. Beim Kochkurs erzählt er von den kulinarischen Besonderheiten seines Heimatlandes. »Laos wurde über Jahrhunderte hinweg von anderen Kulturen beeinflusst und kolonialisiert«, erklärt er. Das spiegle sich auch im Essen wider: »Aus Vietnam stammt beispielsweise die Nudelsuppe Pho, die gern zum Frühstück gegessen wird.« Das Stir-Frying hingegen komme aus China, dazu gebe es auch Einflüsse aus Frankreich, der ehemaligen Kolonialmacht. Bis heute findet man in Luang Prabang schließlich nicht nur französische Restaurants, sondern auch Cafés und Bäckereien wie das »Le Banneton Café«, in denen man hervorragende Croissants bestellen kann.
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