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Die leuchtende Fassade des Festspielhauses St. Pölten weist den Weg: hier entlang zu großen Premieren, internationalen Koproduktionen, den weltbesten Kompanien der zeitgenössischen Zirkuskunst und hochkarätigen Gastspielen. Ein Haus mit einem derartigen Repertoire ist außerhalb großer Metropolen selten. Längst ist es auch zu einem renommierten Premieren- und Koproduktionshaus für zeitgenössischen Tanz avanciert. Hier feiert das Stück »Specky Clark« der irischen Ausnahmekünstlerin Oona Doherty am 7. März Österreich-Premiere: Das Abenteuer eines Jungen aus Belfast ist halb Fakt, halb Fiktion und bewegt sich zwischen irischer Mythologie und Schlachthöfen, Schweinehälften und Halloween, Trauer und Hoffnung. »Ich habe so etwas noch nie gemacht«, erzählte Doherty in einem Interview mit der »Frankfurter Rundschau«, »und es könnte eine Katastrophe werden.« Oder eine Offenbarung.
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