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AWD, 4WD, 4x4, quattro, 4Matic, 4Motion, X-Drive – was an bedeutungsvollen Abzeichen und Emblemen durch die Gegend schwirrt, bedeutet alles das Gleiche: dass alle vier Räder des Autos angetrieben werden. Man könnte meinen: eh nur logisch, wenn man schon vier Räder hat. Doch der Allradantrieb hat eine späte Karriere hingelegt. Bei den ersten Automobilen waren nur die Hinterräder angetrieben, dann entdeckte man die Vorzüge des Frontantriebs, bis man schließlich alle Viere mobilisierte. Das blieb lange reinen Offroad-Geräten wie dem originalen Jeep vorbehalten und wurde bei Pkw erst ab den Achtzigerjahren so langsam gebräuchlich. Seit einigen Jahren geht es aber steil bergauf mit der Allradtechnik: Im Vorjahr war schon fast jeder vierte Neuwagen im Land damit ausgestattet. Gas geben vor allem die Premiummarken, bei denen 4WD immer mehr zum Pflichtaccessoire gehört, und auch der SUV-Boom hinterlässt seine Spuren. Warum auch nicht, es spricht einiges dafür: bessere Traktion und Fahrstabilität auf rutschigem Untergrund, ob nun Schnee, Regennässe oder gar Eis. Leistungsstarke Autos bringen ihre Power verlässlicher und ohne peinliches Reifenquietschen auf die Straße. Kurz: Mehr Sicherheit, aber auch Komfort, wenn man zum Beispiel ohne viel Schaufeln aus dem verschneiten Parkplatz kommt oder sich am Berg eventuell das Anlegen von Schneeketten erspart.
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