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Jungen, die 1921 das Licht der Welt erblickten, hatten eine durchschnittliche Lebenserwartung von 56 Jahren, Mädchen standen etwa 59 Jahre zur Verfügung. Heute, gerade einmal hundert Jahre später, gelten Menschen dieses Alters als Best Ager – kein Wunder, schließlich hat sich die männliche Lebenserwartung um 22,6 und die weibliche um 24,3 Jahre erhöht. Doch länger bedeutet nicht gleich besser: Die steigende Lebenserwartung geht, zumindest in den meisten Fällen, mit einem starken Anstieg altersbedingter Erkrankungen einher. Schon in den 1970erJahren war Henri Chenot, ein gebürtiger Katalane, davon fasziniert, welchen Einfluss der Lebensstil auf den Alterungsprozess hat: „Ich tauche in die Veränderungen ein, die im Körper über die Zeit stattfinden, und basiere meine Analyse auf einer ganzheitlichen Betrachtung der Person“, erklärte Chenot einst in einem Interview. „Gesundheit ist die Balance zwischen unserem genetischen Code, unserem Lebensstil, unserem Alter und der Umgebung. Krankheit tritt dann auf, wenn dieses Gleichgewicht nicht mehr gegeben ist.“
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