Werbung
Die Mär ist eine zu schöne, um nicht immer weiter erzählt zu werden. Angeblich verfasste das älteste Kochbuch Österreichs die Kaufmannstochter Philippine Welser aus Augsburg im 16. Jahrhundert. Die Ehefrau von Erzherzog Ferdinand II. von Habsburg, dem damaligen Landesfürsten von Tirol, soll nicht nur unglaublich schön gewesen sein, sondern auch eine begeisterte und begabte Köchin. Ihre Rezepte, so will es die Legende, führten dazu, dass Adelsfamilien aus ganz Europa es als besondere Auszeichnung empfanden, als Gast zu ihr ins Schloss Ambras bei Innsbruck eingeladen zu werden. Ganz so wird es nicht gewesen sein. Dass die Küche „à la tyrolienne“ aber während dieser Zeit in ganz Europa sprichwörtlich in aller Munde war, ist korrekt.
Werbung