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Das Paradies für Feinschmecker liegt an der Albertroad 373, auf dem Gelände einer alten Backfabrik: Craftbeer fließt aus den Zapfhähnen, selbst gemachte Fudges schmelzen auf der Zunge. Die dick belegten, noch warmen Baguettes krachen bei jedem Bissen, hübsche Mädchen in roten Schürzen verteilen goldgelb gebratene Hühnerfleischspieße. In der einen Ecke werden salzige Crêpes gebacken, in der anderen sprudeln Schokoladenbrunnen mit 95 Prozent Kakaoanteil. Jeden Samstag ab neun Uhr öffnet der »Neighbourgoods Market« in der Old Buiscuit Mill seine Tore, etwa zehn Autominuten von Kapstadts Zentrum entfernt. Man trifft sich auf dem Markt, um Austern zu schlürfen, frisches Gemüse zu kaufen oder den würzigen Ziegenkäse von der Garden Route einzupacken. Und mitten in dem Gewusel der alten Hallen im Stadtteil Woodstock setzen sich Genießer schließlich zusammen an einen langen Tisch und stoßen mit eisgekühlten Kapweinen an: Es sind junge, hippe Südafrikaner mit Kind und Kegel und ihre Gäste aus aller Welt.
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