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Die orientalische Kulinarik ist untrennbar mit dem Einsatz vielfältiger Gewürze und Kräuter verbunden. Die Kompositionen sind außergewöhnlich aromatisch, intensiv und harmonisch. Denn ob Za’atar, Baharat, Rosenharissa oder Ras el-Hanout, die Krönung der Gewürzschätze Nordafrikas – bei den beliebten Mischungen handelt es sich um fein aufeinander abgestimmte Kombinationen von bis zu dreißig Gewürzen, die süß-fruchtigen und gleichzeitig kräftig-würzigen Charakter aufweisen. Doch Kräuter und Gewürze werden seit Jahrhunderten nicht nur wegen ihres Aromas und der Farbe verwendet, sondern ebenso zur Lebensmittelkonservierung und für medizinische Zwecke. Schließlich weisen sie antioxidative, entzündungshemmende und antimikrobielle Effekte auf. Zudem wird manchen das Potenzial zugesprochen, aufgrund von cholesterol- und blutzuckersenkenden Wirkungen etwa das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes zu verringern. Verantwortlich für die Effekte sind die sekundären Pflanzenstoffe, Tannine, Alkaloide, Flavonoide und Polyphenole. In der orientalischen Küche vorkommende Gewürze strotzen nur so davon. Zwar zählen die detaillierten Zusammensetzungen der Gewürzmischungen oft zu den streng gehüteten Geheimnissen auf den Basaren, die wichtigsten Zutaten sind jedoch bekannt:
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