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Englischer Tee schwappt sanft im Tässchen, vor den großen Schiffsfenstern schwappt, gar nicht sanft, der Atlantik. Ein Kellner in Livree und Handschuhen reicht eine Etagere mit Küchlein, ein Scone darf’s schon noch sein. Afternoon Tea auf der Queen Mary 2. Er gehört zum Schiff wie Bridge und Shuffleboard auf dem Oberdeck. Die Titanic blieb 1912 auf der Strecke, doch ihre Traditionen und der gepflegte Luxus auf dem Weg von Southampton nach New York gingen nie unter. »It’s not a cruise, it’s a crossing«, sagt Kapitän Aseem A. Hashimi am Abend, als er in Gala-Uniform seine Gäste begrüßt – wir sind nicht auf einer Kreuzfahrt, sondern auf der Atlantiküberquerung. Eine Passage, die allenfalls die Mutter aller Kreuzfahrten ist, Queen Mum sozusagen. Bis die Zeit der Passagierflugzeuge anbrach, in den 1950ern. Majestätisch und still hatte sich das Schiff in Southampton vom Pier gelöst, die Bordkapelle spielte auf dem Pooldeck Dixie, tief dröhnte das Schiffshorn, Menschen winkten von den Stränden Southamptons. Nächster Halt: Amerika.
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