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An einem Tag mit typisch wechselhaftem Aprilwetter steht Günther Pernthaler vor seinem Hof auf 1.300 Meter Seehöhe im Villnößtal und verfüttert Heu an seine Schafe. Nebelschwaden ziehen durchs grüne Tal, der Regen der letzten Tage hat den Boden aufgeweicht, sodass die Hufe der Tiere im Matsch versinken. Pernthaler, ein kerniger Typ mit grauem Rauschebart, Filzhut und blauer Bauernschürze, will möglichst autark leben. Darum züchtet er neben Schafen auch noch Rinder, Schweine und Truthähne, baut Wein, alte Obst- und Getreidesorten in Permakultur an und erzeugt Speck, Würste und Honig. Das alles ermöglicht ihm, sich und seine Familie zu 50 Prozent selbst zu versorgen, wie der ehemalige Agrartechniker stolz berichtet. Außerdem bietet er Wanderungen mit anschließenden Jausen an, bei denen er den Besuchern die Natur der Berge, die Arbeitsweisen der Bergbauern und seine Überzeugungen näherbringt.
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