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Es ist das Streben nach Genuss, das uns Menschen aus der Höhle ins Penthouse geführt hat. Unserer Leidenschaft für gutes Essen verdanken wir, dass wir keine rohen Mammutkeulen mehr knabbern, sondern uns an mehrgängigen Degustationsmenüs gütlich tun. Die Suche nach Bequemlichkeit führte uns vom Pferd über das Auto in die First Class von Flugzeugen. Doch wie kommt es, dass wir gleichzeitig das Fasten zelebrieren – und das mindestens schon seit der Zeit Mesopotamiens, 5000 v. Chr.? Ist das nicht gegen die Natur, wo wir doch essen müssen, um leistungsfähig zu bleiben, um zu überleben?
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