Wie sich Kopenhagen zur Foodie-Destination etabliert

Travel-Redaktion, 13.12.2024

Die dänische Hauptstadt zählt zu den aufregendsten Food-Destinationen Europas, wenn nicht der gesamten Welt – daran wird sich auch dann nichts ändern, wenn in naher Zukunft der berühmteste, einflussreichste und für viele auch beste Koch der Stadt sein Restaurant schließt.

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Noch vor 20 Jahren wäre wohl niemand des Essens wegen nach Kopenhagen gereist – dass das heute anders ist, ist zu einem großen Teil René Redzepi zu verdanken. Mit seinem viel gerühmten Restaurant „Noma“ läutete der Koch und Wirt das Zeitalter der naturverbundenen nordischen Küche ein, welche die dänische Hauptstadt in eine der spannendsten Kulinarik-Destinationen der Welt verwandelte. Dann, vor einigen Monaten, die Schockankündigung: Das „Noma“ wird noch vor Jahresende schließen. Ein Kapitel geht zu Ende, doch das Kopenhagener Gastro-Wunder lebt weiter – denn inzwischen wimmelt es in der Stadt nur so von Kochtalenten aus aller Herren Länder (viele davon von Redzepi selbst ausgebildet), die eigene Lokale in unterschiedlichsten Kategorien, von Burger-Bude bis Fine Dining, eröffnen und die brodelnde Szene am Leben erhalten.

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