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Art Déco entstand in den 1920er-Jahren als Gegenentwurf zur ornamentlosen Sachlichkeit, die mit der industriellen Moderne einherging. Statt Funktionalität allein in den Mittelpunkt zu rücken, suchte dieser Stil nach Schönheit, nach Emotion, nach einem neuen Glanz. Charakteristisch sind klare Geometrien, luxuriöse Materialien und die Liebe zum Detail: Ebenholz, Elfenbein, Messing, Glas oder exotische Hölzer verbanden sich zu harmonischen Ensembles, die Handwerk und Kunst vereinten. In einer Zeit, in der Maschinen die Produktion revolutionierten, feierte Art Déco das Handwerk als Kulturgut – modern, aber sinnlich. Möbel und Objekte wurden zu Skulpturen, Räume zu Bühnen des Alltags.
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