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Auf den ersten Blick wirkt das Kadokawa Culture Museum unweit von Tokio wie ein Monolith. Doch der genaue Blick lohnt sich: Das archaisch anmutende Gebäude ist aus Tausenden kleinen Granitblöcken zusammen-gesetzt, die an ein pixeliges Bild erinnern. Der Architekt Kengo Kuma ist vor allem für seine Holzbauten bekannt, wagte sich aber schon im Jahr 2000 an ein steinernes Museum im japanischen Ort Nasu. Wie damals spielt Kuma mit den Gegensätzen von Licht und Schatten sowie offener und geschlossener Struktur. Dies offenbart sich vor allem im Inneren der grauen Eminenz: Die großzügigen Öffnungen des Baukörpers fungieren als überdimensionale Fenster und unterstreichen das skulpturale Element der Architektur.
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