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Architekten beobachten und hören zu, wenn sich die Welt verändert«, sagt der dänische Architekt Bjarke Ingels in einem Video über die eben zu Ende gegangene Ausstellung »Formgiving« in Kopenhagen. Ingels ist ein ausgezeichneter Zuhörer, wie es scheint. Kaum ein anderer Architekt der Gegenwart inspiriert wie er; seine Ideen sind radikal, radikal gut. So plante der 45-Jährige eine Skipiste auf einer Müllverbrennungsanlage unweit von Kopenhagen. Die Dry Slopes kommen ohne Kunstschnee aus und sollen die Dänen davon abhalten, im Ausland Ski zu fahren. Es mag nach Spielerei klingen, was Ingels mit CopenHill geschaffen hat, aber wer dem Mann zuhört, versteht: Er löst Probleme. Er nutzt Flächen, die vorhanden sind, sinnvoll. In Zeiten von Condensed Spaces, dem Boom von Städten und der vertikalen Verdichtung, ein wertvolles Gut. Auch der Courtscraper in New York City von BIG (Bjarke Ingels Group) ist solch ein Geniestreich, er verbindet Hofhaus und Wolkenkratzer, schafft Grün, wo es nur selten zu finden ist.
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