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Bankenmetropole, Mainhattan, Flughafen-Drehkreuz, Bahnknotenpunkt, Aktentaschen-Eldorado. Blaugraue Spiegelfassaden, geschäftige Seriosität. Das dürften wohl die meisten mit der Stadt Frankfurt am Main assoziieren. Dabei wird leicht übersehen, dass im Schatten der grauen Bankentürme ein buntes Konzentrat an Museen floriert, das nicht nur im deutschsprachigen Raum eine Spitzenposition einnimmt. Grund für diesen Kulturreichtum: ein liberales, gebildetes Bürgertum und eine beispiellose Investitionsoffensive in den 1980er-Jahren mit mehreren Museumsgründungen, von denen die Stadt bis heute profitiert. Einige davon bilden an der Südseite des Mains das Museumsufer, ein cleveres Stück Kultur- und Stadtmarketing, mit dem sich Frankfurt damals aktiv als Kunstmetropole positionierte.
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