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LIVING: Sie haben 1991 in Stockholm gemeinsam mit Ciléne Andréhn Ihre Galerie gegründet. Warum gerade dort? Marina Schiptjenko: Ganz einfach: Wir sind beide zum Studieren nach Stockholm gezogen und wohnten dort. Eine Galerie wie Andréhn-Schiptjenko würde auch woanders in Schweden nicht funktionieren. Hier leben die meisten Sammler, hier sind die Institutionen. Wir haben aber von Anfang an mit internationalem Fokus gearbeitet, teils aufgrund unseres biografischen Hintergrunds und teils, weil Schwedens Kunstmarkt zu klein ist. Vor der Pandemie waren es vor allem Kunstmessen wie die Art Basel und FIAC, bei denen wir uns vernetzt haben. Jetzt muss das die Online-Präsenz leisten, aber das ist nicht dasselbe. 2019 gründeten wir Andréhn-Schiptjenko Paris, damit können wir auch außerhalb Schwedens agieren, ohne auf Kunstmessen angewiesen zu sein.
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