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Wer Spanien oder Portugal besucht, stößt fast zwangsläufig auf sie: kunstvoll glasierte Fliesen, sogenannte Azulejos. Sie schmücken Paläste, Kirchen und Innenhöfe, heute auch Bars, Häfen und Hotels. Kulturell fest verankert, waren sie nie verschwunden. Doch seit rund einem Jahrzehnt rücken sie wieder stärker in den gestalterischen Fokus – als Ausdruck von postmodernen Referenzen, Digitaldrucktechniken und Interesse am Handwerk. Das Spektrum reicht dabei von behutsamen Eingriffen bis zu industriell gefertigten Neuinterpretationen.
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