Biennale Venedig: Wie werden wir in Zukunft leben?

Wojciech Czaja, 26.05.2021

Die kürzlich eröffnete Architektur-Biennale in Venedig flüchtet in digitale und dystopische Bilder, die ziemlich enttäuschend und verstörend sind. Umso erfreulicher sind die Trends und hoffnungsvollen Visionen, die man aus der Lagunenstadt mitnehmen kann: Kreislaufdenken und kollektive Wohnmodelle.

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Es tropft und fließt und plätschert. Der dänische Pavillon in den venezianischen Giardini im Osten der Lagunenstadt steht komplett unter Wasser. Doch was während der Acqua Alta unwillkommener Kollateralschaden ist, entpuppt sich unter der dänischen Flagge als pure Absicht. Kuratorin Marianne Krogh hat das Gebäude mit wasserdichter Folie verkleidet und in den letzten Monaten den gesamten Niederschlag, der vom Himmel auf das Haus herabprasselte, in Containern gesammelt, um damit die Innenräume zu fluten. Zur Ablenkung gibt’s eine Schale Verbena-Tee.

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