Darling, ich bin bei Hermès!

Angelika Rosam, 24.03.2022

Die ikonische »Kelly« und die »Birkin Bag« von Hermès gelten als Wertanlage und Prestigeobjekte. Ein cleveres Verknappungsmarketing trägt dazu bei, dass die Sehnsucht nach den Kulttaschen von Jahr zu Jahr wächst und die It-Bags auf Auktionen exorbitante Beträge erzielen. Im Wiener Dorotheum hat man am 29.3. die Möglichkeit, eine der begehrten Vintage-Pretiosen zu ersteigern.

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Künstliche Verknappung ist seit jeher eine Wunderwaffe – will man, dass sich ein bestimmtes Produkt als Objekt der Begierde entwickelt, so muss die Warteschlange lang sein. Je knapper also ein Produkt, als umso attraktiver nehmen es Kund:innen wahr – und dabei spielt Geld überhaupt keine Rolle. Bei Hermès war die Exklusivität von Anfang an der Schlüssel zum Erfolg – vor allem wenn es um die ikonische »Kelly« oder die »Birkin Bag« geht, die nach den berühmten Schauspielerinnen Grace Kelly und Jane Birkin benannt wurden. Beide Stücke lösen bei mancher Frau geradezu veritables Taschenfieber aus, viele sparen über Jahre dafür. Denn Kenner:innen wissen: Sie sind eine dauerhafte Investition, Prestigeobjekt und Wertanlage. Sie werden gesammelt, gerne vererbt und stehen für unaufdringlichen Luxus.

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