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Was bis dato als Privileg für Arbeitnehmer und als großzügiges Entgegenkommen des Arbeitgebers galt, wurde Alltag und Realität: Das Homeoffice ist dank Corona zu unserem neuen Arbeitsplatz avanciert – zwangsverordnet und ohne große Vorankündigung, ob man wollte oder nicht. Schlabberlook und Jogginganzug also statt Businessanzug und Designer-Kostüm. Keine Flucht mehr vor dem quengelnden Nachwuchs oder dem nervenaufreibenden Ehepartner. Die eigene Couch, der Wohnzimmertisch anstatt des großen Schreibtisches und Bürostuhls. Dort, wo sich früher Kinderspielzeug oder einfach nur feine Accessoires stapelten, thronen jetzt Laptop, Handy und Schreibwerkzeug. Soziale Abgeschiedenheit anstatt fröhliche Büro-Kommunikation. Erleichterung im Arbeitsalltag oder Frust? Oder doch vielleicht beides?
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