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Der Glaube, dass man im Waldviertel allein irgendwo im Nirgendwo sitzt, stimmt nicht und hat auch nie gestimmt. Von Gars bis Gmünd finden sich die »Zuagroasten« zusammen. Man kennt sich – oft schon über Jahrzehnte –, man trifft sich, man tauscht sich aus. Oftmals entstehen aus den Treffen im -Waldviertel auch neue Freundschaften in Wien. Die Region verbindet. Aber nicht nur die Zugereisten untereinander – auch mit der heimischen Bevölkerung wird oftmals ein sehr enger Kontakt gepflegt. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten, vor allem, weil viele Häuser, die dem Verfall preisgegeben wären, von den Menschen aus der Stadt gekauft und renoviert werden. Das belebt das Landschaftsbild. Peter Weinberger sieht in den Ortschaften großes Potenzial: »Viele Ortskerne liegen brach. Hier gibt es Flächen die – entsprechend gewidmet und adaptiert – auch für Wohn-zwecke genützt werden könnten.« Das würde die Gemeinden beleben, brächte Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Gleichzeitig könnte aus Leerständen leistbarer Wohnraum geschaffen werden. Zu vergleichsweise günstigen Preisen und ganz ohne weitere Bodenversiegelung. Peter Weinberger, selbst gebürtiger Waldviertler, ist überzeugt: »Das Waldviertel wird auch zukünftig im Trend bleiben.« Egal ob als Haupt- oder als Zweitwohnsitz. Denn wer möchte nicht wieder »einen Sommer wie damals« erleben?
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