Der Traum vom tiefen Schlaf

Susanna Pikhart, 06.10.2022

Rund ein Drittel unseres Lebens bleibt im Dunkeln. Ein Geheimnis, das uns zumindest nicht bewusst ist. Denn ganze 25 Jahre verbringen wir – statistisch gesehen – im Bett, vornehmlich mit lebensnotwendiger Nachtruhe. Dennoch kann jede:r Vierte vom erholsamen Schlaf nur träumen. Über die häufigsten Störenfriede und die hilfreichsten Förderer unserer körperlichen und geistigen Regeneration.

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Bloß nicht laut ansprechen und schon gar nichts fragen sollte man frühmorgens Menschen, die nicht gut geschlafen haben. Wer nämlich ­immer wieder und öfters in der Woche keine erholsame Nachtruhe findet, ist gereizt, übel gelaunt und anfällig für allerlei Krankheiten. Das wusste schon Friedrich Nietzsche, als er schrieb: »Allen aus dem Wege gehen, die schlecht schlafen und nachts wachen …« An einer anderen Stelle hielt der deutsche Philosoph folgerichtig fest: »Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen.« Dem können die moderne Medizin und Schlaf­psychologie nur zustimmen. Dennoch bleibt für viele Menschen der ausgeruhte Start in den Tag nur ein Wunschtraum. Und erst recht, wenn es darum geht, ganz ohne Hilfe, also Wecker, zu erwachen, was meist nur am Wochenende gelingt.

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