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»Die höchsten Preise erreichen derzeit nach wie vor frühe und seltene französische Objekte von Jean Prouvé, Charlotte Perriand und Le Corbusier«, berichtet Arthur Floss, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter der Abteilung für Modernes Design im Münchner Kunstauktionshaus Quittenbaum. Sie zählen neben dem »Barcelona Chair« oder dem »Eames Lounge Chair« zu den großen Ikonen unter den Designermöbeln, Wertanlage inklusive. Je tiefer man in die Welt des Designs aber eintaucht, desto mehr faszinierende Entwürfe entdeckt man. Angesichts der Komplexität des Marktes stellt sich irgendwann die Frage, welche Käufe sich lohnen, in Anbetracht der meist höheren Anschaffungskosten. »Eine tatsächliche Wertentwicklung ist in der heutigen schnelllebigen Zeit immer kürzer währenden Trends unterworfen und so zunehmend schwerer vorhersehbar«, weiß Mathias Harnisch, Experte für Design im Dorotheum Wien. »Neben den klassischen Faktoren wie Qualität und Verarbeitung des Möbels, sollten vor allem das eigene Ästhetikempfinden und die persönliche Sammelvorliebe Kriterien für den Kauf sein«, so Harnisch weiter.
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