Werbung
»Seit einiger Zeit interessiere ich mich für die Beziehung zwischen Architektur und dem menschlichen Körper – ein Interesse, das sich auch auf das Objektdesign ausgeweitet hat«, erklärt Liam Lee seinen Zugang zu seinen Werken. »Eines der Dinge, über die ich nachgedacht habe, ist die Vorstellung vom häuslichen Interieur als einem Raum, der von den Spuren seines Bewohners geprägt ist – dass unsere Innerlichkeit bis zu einem gewissen Grad in den Objekten in unseren Häusern ablesbar ist und wie in Pandemiezeiten das häusliche Interieur seltsame, mikrobielle Formen hereinlassen könnte.« Daraus resultierend, entstehen farbenfrohe, verrückte Formen, die oftmals erst auf den zweiten Blick als Wolle erkennbar sind. Zu Beginn waren es noch kleine textile Arbeiten, mittlerweile erschafft der Künstler Möbel und große Wanddekorationen. Diese entstehen aus handgefärbtem, nadelgefilztem Material –durch eine Technik, bei der gezackte Nadeln die Fasern verbinden und zur gewünschten Form zusammenfügen.
Werbung