Die Kunst geht auf Reisen

Stefan Musil, 16.02.2022

Divers, postkolonial, global: Die Kunst geht 2022 auf große Entdeckungsreise. Indonesische Reisspeicher, »lumbung« genannt, dienen zur kollektiven künstlerischen Vorratshaltung. Mensch und Körper treten ins Spannungsfeld von Metamorphose, Technologie und Erde. Ein Streifzug von Wien, Venedig über Kassel nach Basel.

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Reisen, Grenzen überschreiten. Das ist wohl der wichtigste Kunsttrend des Jahres. So macht es Corona möglich, dass eine seltene Konstellation, ­zuletzt 2017 erlebt, 2022 wieder eintritt: Die zwei großen Weltkunststerne, die Biennale Arte in Venedig und die alle fünf Jahre stattfindende Weltkunstzusammenschau, die documenta in Kassel, leuchten am selben Jahreshimmel.

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