Werbung
Wenn von Kunst am Bau die Rede ist, denken die meisten entweder an die Unmöglichkeit, ein Ge-mälde neben einer Mischmaschine aufzuhängen, die anderen an lächerliche Skulpturen im öffentlichen Raum, die halb verrostet beim Rasenmähen im Weg herumstehen. Beides ist falsch. Mit dem Bauen selbst hat diese Kunstform kaum etwas zu tun, es sind vielmehr Kunstwerke, die sich mit einem Gebäude, dem Inhalt oder den Menschen in dem Gebäude auseinandersetzen, die Architektur ergänzen oder einen Kontrapunkt setzen. Oder, wie es der Künstler Friedrich Biedermann formuliert: »Kunst am Bau, also Kunstinterventionen im öffentlichen Raum, ist für mich mittlerweile etwas Natürliches – damit meine ich, dass sich gute Kunst im öffentlichen Raum in den Ort eingliedert und gleichzeitig einen Moment der Verblüffung oder Staunen erzeugt.«
Werbung