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Ich mag keine Designhotels!« Robert Hollmann haut mit der Hand auf den schönen Holztisch in der Stube. Tatsächlich. Und ja, er meint es ernst. »Ein Hotel darf nicht neureich, nicht nach zu viel Geld aussehen. Es muss gemütlich sein.« Gemütlich ist das Haus, in dem er sitzt, in der Tat. Es steckt aber auch eine gehörige Menge Design darin. Das »Hollmann am Berg«, das sich der Wiener Gastronom auf der Turracher Höhe auf 1700 Metern Seehöhe an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark gebaut hat, balanciert genau auf dem Grat zwischen rustikalem Charme und Architektur-Avantgarde. Drei Häuser, benannt nach den drei Hollmann-Kindern Luki, Toni und Franzi, sind wie kleine Türme im Nadelwald verteilt – fast schwarzer Sichtbeton und solides Holz, so schön verarbeitet, dass der Zimmermann vor Anerkennung mit der Zunge schnalzt. »Es sollte wie ein Dorf ausschauen und den Wald möglichst unange-tastet lassen«, erklärt Hollmann die Idee.
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