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Umtriebig ist wohl das Wort, das Paul Divjak am besten beschreibt. Zumindest, wenn man sich den Output und die Projekte ansieht, die der 50-jährige Wiener in den letzten Jahren umgesetzt und verwirklicht hat. Der Philosoph und Künstler hat nicht nur zahlreiche Parfüms und Düfte, wie etwa für die legendäre Apotheke Saint Charles, verwirklicht, sondern sorgt regelmäßig mit Duftinstallationen im öffentlichen Raum und in Museen für Furore. Er kann Orte in stinkende mittelalterliche Kloaken verwandeln, den Duft von Tannenwald oder Orangenhain durch die Luft schicken oder den Geruch des Mondes nachbauen. In seinem aktuellen Buch »Der parfümierte Mann« widmet er sich ausgiebig kulturgeschichtlichen und ästhetischen Aspekten bedufteter Männlichkeit.
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