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Für manch ein Luxusmodehaus hatte es das letzte Jahrzehnt in sich: Neben den üblichen Frühlings- und Herbstpräsentationen – sowohl im Damen- und Herrenbereich – kamen zwischendurch noch Capsule Collections, Cruise Shows oder Couture dazu. Übersetzt bedeutete das für manche Modehäuser wie Dior oder Prada bis zu sieben Kollektionen pro Jahr, man hörte Designer und Produktionsteams förmlich nach Luft schnappen. Bereits vor der Coronapandemie wurden Stimmen laut, die das System nicht für nachhaltig hielten, sowohl im klassischen Wortsinn, was Umweltfreundlichkeit angeht, als auch im Sinnbildlichen. Europäische Produktionsstätten kamen kaum noch nach.
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