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Rund 50.000 vorwiegend junge Menschen stürmten am Eröffnungswochenende im Oktober 2024 einen weißen Kubus im Herzen von Warschau. Lange Jahre hatte die Kulturszene der polnischen Hauptstadt gewartet, bis das Museum für moderne Kunst (MSN) sein neues Domizil beziehen konnte, und die Eröffnung geriet zur Megaparty und war das Gesprächsthema der Stadt. Nicht ohne Zufall sitzt es, als Geste der Weltoffenheit, direkt vor dem 237 Meter hohen düsteren Gebirge des stalinistischen Kulturpalasts aus den 1950er-Jahren. Es ist das jüngste Museum in einer Reihe prestigeträchtiger neuer Kulturbauten in Polen.
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