Es wird bunter

Heimo Rollett, 05.08.2021

Nach der Covid-Pause entwickeln sich Co-Working-Anbieter munter weiter. Die einen sprechen Einzel­unternehmer an, die anderen große Konzerne. Auch die Verbindung aus Wohnen, Urlaub und Arbeiten wird immer beliebter.

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Elke sitzt am Copabeach vor dem DC Tower und telefoniert. Eigentlich arbeitet sie für einen großen Consulter im Turm hinter ihr. Aber sie wolle ein wenig Sonne genießen, sagt sie. Mit Sonnenbrille und Airpods lassen sich Geschäftstelefonate am Donauufer genauso führen – vielleicht sogar entspannter. Dieselbe Sommersonne ist Marek völlig wurscht. Er organisiert medizinische Serviceleistungen für Wohlhabende. »Ich bin immer im Einsatz und viel unterwegs. Also arbeite ich dort, wo ich gerade bin«, erzählt der 38-Jährige. Die meiste Zeit zu zweit – er meint seinen Laptop und sich – verbringt Marek in Hotellobbys und Flughafenhallen, zumindest bis vor Corona. Auch Co-Working-Spaces nutzte er, aber da fehle ihm manchmal der Überblick, wo es gute gibt.

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