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Blumen sind symbolgeladen, prachtvoll und vergänglich. Genau das macht sie so faszinierend. In den Händen einer neuen Generation werden sie nun zu einem Medium kreativer Ausdruckskraft. Denn abseits der klassischen Bindekunst geht die moderne Floristik heute neue Wege: Orchideen, Pfingstrosen oder die lange unterschätzte Nelke erhalten ein neues Image. Klassische Straußformen werden aufgelöst, Pflanzen schweben von der Decke, Blüten erscheinen seziert und fragmentiert in überraschenden Konstellationen. Der Grund? Viele der heutigen Gestalter:innen, wie Ruby Barber oder Harriet Parry, haben einen künstlerischen Hintergrund, so auch die Britin Rebecca Louise Law, die mit botanischen Materialien immersive Kunstinstallationen kreiert. »Jeder Raum ist Bühne – jede Person anders. Die Gestaltung verbindet beide«, erklärt Andreas Bamesberger vom Wiener Atelier Zweigstelle. Seine Arbeiten reichen von blühenden Szenografien bis zu luftigen Tischarrangements, abgestimmt auf Menschen und Orte.
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