Geschirr-Design: Der Tisch als Spielwiese

Karin Cerny, 29.10.2020

Fine Dining und Kunst rücken immer näher zusammen und gehen eine lustvolle Kollaboration ein. Essen soll nicht nur ein gemeinsames, experimentelles Erlebnis sein, sondern auch Spaß machen.

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Ein Löffel, der eineinhalb Kilo wiegt? Unmöglich, damit zu schlingen. Man legt automatisch eine Pause zwischen den Bissen ein. »Wenn man das Material von Geschirr, die Form, die Farbe oder die Größe von Besteck verändert, wirkt sich das auch auf unseren Geschmack aus und auf die Art, wie wir uns verhalten«, erklärt Martin Kullik, der mit seinem Partner Jouw Wijnsma »Steinbeisser« gegründet hat – eine Form der experimentellen Gastronomie, bei der ein »schönes, harmonisches Chaos« kreiert werden soll, um die normalen Verhaltensregeln und Gewohnheiten, wie man sich bei Tisch verhält, zu hinterfragen.

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