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Für Martin Rausch ist die Sache klar: »Lehm ist die Zukunft!« Das ist insofern eine interessante Aussage, da der Natur- und Baustoff Lehm für den Vorarlberger sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart ist. Seit fast vier Jahrzehnten beschäftigt sich der 63-Jährige mit Lehm. Grundstein dafür war seine Diplomarbeit an der Hochschule für angewandte Kunst Wien. In der Keramik-Meisterklasse von Matteo Thun sollte Rauch – so die Aufgabe – ein klassisches Teeservice gestalten. Stattdessen lieferte er das Projekt »Lehm, Ton, Erde« ab und erhielt dafür den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.
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