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Schnittig, leicht, elegant, kantig. Auf den ersten Blick könnte das 75-Meter-Hochhaus im nordschwedischen Städtchen Skellefteå aus Stahl und Glas sein. Ist es aber nicht, denn der Komplex aus 20-geschoßigem Hotel und Kulturzentrum ist durch und durch hölzern. Genau gesagt, aus laminiertem Brettschichtholz, das dank neuester Forschung von Ingenieuren, Holzbauern und Architekten ungeahnte Höhen ermöglicht. »Der Entwurf ist eine Hommage an die reiche Holzbautradition dieser Region, die wir gemeinsam weiterentwickeln«, sagt Architekt Oskar Norelius vom Büro White Arkitekter. Die souveräne Leichtigkeit, mit der dies gelang, zeugt von Erfindergeist und Expertise und beweist, dass der vermeintlich ländlich-rustikale Baustoff Holz ein enormes Potenzial birgt.
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