Hotspot Polen: Bauen zwischen Schmäh und Propaganda

Wojciech Czaja, 14.01.2025

Die polnische Architekturszene hat in den letzten Jahren stark unter dem Einfluss der rechtskonservativen Politik gelitten. Und dennoch hat es das Land geschafft, einen eigenen Kanon zu entwickeln. Eine Reise zu großen Kisten und kleinen, 
fröhlichen Schmuckstücken.

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Es ist, als würde sich der Beton samtig, streichelweich anfühlen, als wäre er mit rötlich brauner Erde eingerieben, als wäre das gesamte Haus in eine -dicke, flauschige Fischgrät-Strickdecke gehüllt. »Genau das war unser Ziel«, sagt Krzysztof Budzisz, Partner im Warschauer Architekturbüro WXCA. »Vor vielen Jahren schon hatten wir die Idee, die Fassade als monolithisches Relief in diesem warmen, haptisch ansprechenden Ornament abzugießen. Es war ein langer Weg dahin, mit vielen Modellen und vielen, vielen unterschiedlichen Betonrezepturen, die wir ausprobiert haben. Doch die Arbeit hat sich gelohnt. Es ist das wahrscheinlich sinnlichste und zugleich technisch exakteste -Projekt, das wir je realisiert haben

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