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In ein schönes Kofferwort verpackt, klingt vieles gleich besser und professioneller. Ein Beispiel gefällig? Was früher unsexy einfach als Putzen, Aufräumen und Ordnunghalten bezeichnet wurde, schnöde Hausarbeit also, heißt zur Zeit »Decorganizing« und ist Teil eines prosperierenden Wirtschaftszweigs geworden, der das große Reinemachen zum Lifestylespektakel gemacht hat. Mit einschlägigen Websites, Büchern und Streamingserien, die vorführen, wie Ordnung ins Wohnchaos gebracht wird, lässt sich ordentlich Geld verdienen. Und das, obwohl die Binsenweisheit, dass Ordnung das halbe Leben sei, gratis von Generation zu Generation weitergegeben wird.
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