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Hin und wieder bekommen auch Stardesigner einen Wink mit dem Zaunpfahl. Ende der 1990er-Jahre zum Beispiel Karim Rashid. Der ging in New York, der Stadt, wo er lebt, fein essen. Was ihm auffiel: Das Essen war ziemlich fancy, der Stuhl, auf dem er es zu sich nehmen musste, eher nicht so. So eine Diskrepanz kann einem Menschen, in dessen Leben Ästhetik einen hohen Stellenwert hat, schon einmal ins Auge stechen. Als dann der billige, unbequeme Plastiksessel auch noch während des Essens zusammenkrachte und der Designer, damals bereits ein Popstar der Branche, mit seinem Allerwertesten auf den Boden knallte, war’s vorbei mit dem Spaß. Ein New Yorker Anwalt hätte in dieser Situation vielleicht das Restaurant verklagt, zum Glück für den Wirt (und die Welt) ist Karim Rashid allerdings ein hochkreativer Kopf, der sich zurück in sein Studio begab und auf der Stelle begann, Plastikstühle zu entwerfen.
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