Iconomy: Design-Icons unter 100 mit Wilhelm Wagenfeld

Manfred Gram, 23.07.2021

Ach, was muss man oft von bösen Salz- und Pfefferstreuern lesen! Aber sicher nicht von diesen, welche Max und Moritz hießen. Denn die benehmen sich fast 70 Jahre nach Industrie­reife noch immer sehr manierlich bei Tisch.

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Warum ein dreiteiliges Set, bestehend aus einem Salzstreuer, einem Pfefferstreuer und einer schiffchenförmigen Schale, ausgerechnet »Max und Moritz« heißt, kann an dieser Stelle leider nicht beantwortet werden. Eine Vermutung wäre, dass Wilhelm Wagenfeld, der Designer, der dahinter steckt, seinem Namensvetter Wilhelm Busch die Reverenz erweisen wollte. Die gesalzenen pfeffrigen Streiche der beiden Lausbuben Max und Moritz haben es ja in sich. Vielleicht war es auch die figürliche Anmutung des Endresultats. Aber wie gesagt, es ist nicht eindeutig zu eruieren, was bei Wagenfeld in den 1950er-Jahren bei der Namensfindung den Ausschlag gegeben hat.

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