Werbung
Gelb, frisch und eine Trendsetterin: die Zitrone. Eine Kreuzung aus den Urformen Bitterorange und Zitronatzitrone. Ihre Herkunft? Asien. Aus dem fünften Jahrhundert stammt die früheste bekannte Darstellung in den indischen Ajanta-Höhlen. In Ägypten und im antiken Pompeji finden sich goldene Früchte auf Fresken verewigt, und im Mai 1445 werden in Rom innerhalb von zehn Tagen rund 260.000 Zitronen gezählt. Ein Beleg für die stete Verbreitung der Frucht, den der Wissenschaftler Johannes Pommeranz in seinem Aufsatz »Schöne Zitron und Appelsina« festhält. Rom war damals ein Schlaraffenland für Agrumen, und der Handel breitete sich rasch von Asien kommend über ganz Europa bis in den hohen Norden aus.
Werbung