Immo-Entwicklung: Luxuswohnungen – mehr als das Besondere

Walter Senk, 10.07.2023

Wo die Normalität aufhört, beginnt das Besondere. Und dann kommt erst der Luxus. Das gilt ganz speziell für Wohn­immobilien, und der Preis ist nicht das Ausschlaggebende.

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Wer meint, dass der Luxus nach dem Normalen kommt, der hat sich geirrt. Dazwischen ist nämlich noch viel Platz. Zuerst steht nämlich das Normale, dann das Besondere und dann folgt der Luxus. Eigentlich ist der Luxus die Summe aus allen Besonderheiten, die ein Produkt betreffen, und dann kommt noch etwas drauf. Das gilt auch für Immobilien: großzügige Wohnräume, exquisite Ausstattung und Design, Blick in die Natur oder über die Stadt, weitläufige Freiflächen, Eigengärten, Balkone oder Terrassen, Ruhelage. Das ist die Basis, den Luxus machen dann noch weitere Feinheiten aus: »Exklusive Annehmlichkeiten wie Spa- und Wellnessanlagen, Concierge-Service und Outdoorpools erfreuen sich enormer Beliebtheit«, sagt Michaela Orisich, Head of Sales Austria Sotheby’s International Realty. »Luxusprojekte brauchen immer mehr einen USP und müssen unvergleichbar sein.« Den Möglichkeiten, die Immobilie luxuriös zu gestalten, sind von den Bauträger:innen keine Grenzen gesetzt. »Wer Luxus sucht, der soll ihn auch bekommen«, so das Credo. Luxus ist eben nicht die Quadratmeter oder die Größe der Wohnfläche, sondern noch viel mehr. In diesem Segment wird gekauft, was gefällt, und dabei geht es um Emotionen. Der »Wow-Effekt« beim ersten Anblick des Hauses oder beim Betreten der Wohnung entscheidet, ob eine Luxusimmobilie ihre Käufer:innen findet. »Jemand, der ein Kunstwerk wie ein Bild um einen hohen Betrag kauft, weil es ihm gefällt, warum soll er bei Immobilien ohne Emotionen entscheiden?«, fragt Markus Arnold, Geschäftsführer von Arnold Investments. Der Immobilienprofi bezieht sich dabei weniger auf Luxusimmobilien, sondern vielmehr auf Gewerbeliegenschaften oder Zinshäuser, die von reichen Privatinvestor:innen oder von Familiy Offices erworben werden. Markus Arnold bringt es aber auf den Punkt: Denn was sogar für Gewebeimmobilien seine Gültigkeit hat, gilt für Luxusimmobilien umso mehr.

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