Immobilien-Trends 2025: Bauwirtschaft im Wandel – Energiewende, Nachverdichtung und neue Assetklassen

Maik Novotny, 02.01.2025

Die Energiewende bringt die Bauwirtschaft in Bewegung, die Sanierung des Bestands wird zum Normalfall, und bewährte Assetklassen werden neu kombiniert. Unsere Trendvorschau für 2025 verspricht neue Mischungen, neue Chancen und neue Herausforderungen.

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Die Magnolie ist eine zarte Blüte. Doch ganz so fragil ist jenes weiße Gebilde, das in Wien-Penzing seine Balkone wie Blütenblätter von sich spreizt, nicht. »Magnolia«, einer der fünf Bauteile des BUWOG-Projekts »Kennedy Garden«, ist ganz schön wuchtig. Zehn Geschoße, sehr viel Masse. 512 Wohnungen wurden insgesamt auf dem Areal verteilt, während die Bauten im Penzinger Dorfkern direkt daneben noch wie aus dem 19. Jahrhundert wirken. Wien hat die Zwei-Millionen-Einwohner:innen-Grenze überschritten und wird allen Prognosen nach weiterwachsen. Da das Bauland begrenzt ist und Bodenversiegelung zunehmend kritisch gesehen wird, heißt die Lösung Nachverdichtung, wo es geht. Damit haben wir auch schon einen Trend, der uns sicher treu bleiben wird: Die bestehende Stadt wird dichter, voller, höher. Auch bislang als unattraktiv geltende Baulücken und Hinterhöfe werden dadurch interessant. Noch dazu müssen auch Kindergärten und Schulen für die schnell wachsende Bevölkerung nachgerüstet werden, das heißt: Erweiterung und Aufstockung.

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