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Die Zeiten, in denen Küchen in separaten Räumen untergebracht wurden, sind längst vorbei. Was sich 2025 verstärkt zeigt, ist, dass Küchen als Teil des Wohn- und Essbereichs dort fast gar nicht mehr als externes Element wahrgenommen werden. »Die Küche wird in der Linienführung als Teil des integrierten Gesamtkonzepts gesehen«, erklärt Martin Wetscher, Geschäftsführer des Einrichtungs- und Planungshauses Wetscher. Materialien, Wandfarben oder -vertäfelungen werden auf Arbeitsoberflächen, Kästen und Schränken weitergeführt, man geht also mit der »Materialität in die Küche hinein«. So entsteht eine homogene und wohnlichere Optik. Ganz in diesem Sinne verabschiedet man sich 2025 zudem von Griffen, ergänzt Marlies Schaden-Spätauf, Co-Geschäftsführerin bei SPÄTAUF: »Der Wunsch nach Griffen ist eigentlich nicht mehr da, das Unsichtbare ist ein optisches Highlight.« Stattdessen liegen Schränke mit »Pocketsystem« im Trend. Diese Einschubtüren verstecken das Chaos des Kochalltags – von der Siebträgermaschine bis zum Toaster. Zu sehen ist dies unter anderem bei der »echt.zeit evo« von TEAM 7, die auf durchlaufende Fronten setzt. »Weil die Frontfugen zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen, entsteht der Eindruck, dass es sich bei der Küche um ein einziges imposantes Möbelstück handelt«, beschreibt Georg Emprechtinger, geschäftsführender Eigentümer von TEAM 7, das Modell. Wer dennoch nicht auf Griffe verzichten will, findet diese etwa in den Küchen von LEICHT, ergänzt Christina Cerny, Geschäftsleitung der ALLES KÜCHE Studios: »Diese bieten Details wie strukturgebende, flächenbündige Griffe als Ergänzung zu grifflosen Elementen.« Kücheninseln wiederum stellen 2025 vermehrt runde Elemente zur Schau, ob nun ergonomisch geformt, halbrund oder viertelrund. »Smartere Kurven und abgeschrägte Arbeitsplatten liegen im Trend – etwa eine runde Platte in Kombination mit ovalen Formen«, so Schaden-Spätauf.
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