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Ein komplett spiegelverkleidetes Haus – irgendwo im Nirgendwo, auf 1049 Meter Seehöhe –über Gstaad. Es absorbiert und reflektiert die umgebende Landschaft, es wird von den Besuchern in Besitz genommen. »Mirage Gstaad« nennt sich die Skulptur, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändert; »sie lebt«, wie der US-amerikanische Künstler Doug Aitken sagt. Das semi-permanente Objekt (seit Februar 2019, geplant auf zwei Jahre) ist Teil des Kunstprojekts »Elevation 1049«. Ein erstes Haus dieser Machart stand in der kalifornischen Wüste, sprich: Es war ebenso extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. »Mirage Gstaad« ist ein geradezu perfektes Beispiel für Land-Art, wie sie im Jahr 2019 funktioniert.
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