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Wir kennen die Stadt aus zahllosen Nachrichtensendungen. Meist sehen wir dann große weiße Gebäude auf grünem Gras, davor Reporter mit Mikrofon. Doch Washington, D.C. ist nicht nur Hauptstadt der USA und Schauplatz von Staatsbesuchen, Feuern, Wahlen, Demonstrationen und Krisen, sondern auch eine Metropole der Kunst. Hier muss sich D.C. nicht hinter N.Y. und L.A. verstecken. Denn um die breite National Mall versammeln sich nicht nur Kapitol, Kongress und Weißes Haus, sondern auch Kunstmonumente von Weltrang. Mit der 1846 vom Staat gegründeten Smithsonian Institution verfügt Washington über den weltgrößten Museums- und Bildungskomplex. Andere Museen wurden, wie in den USA typisch, von Spendern und Mäzenen aus der Industrie gegründet, und die Gegenkultur der 1960er sorgte für eine Welle an kollektiven Künstler:innengruppen, die ihre eigenen Art Spaces etablierten. Nicht zuletzt ist Washington die US-Metropole, deren Kunstwelt sich wohl am konsequentesten der Black Community geöffnet hat und die maßgeblich von BIPoC-Künstler:innen und -Kurator:innen geprägt wird. So ist diese Stadt alles andere als reinweiß und statisch, sie ist dynamisch und bunt.
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